Die Region rund um die Gemeinde Dörpen im niedersächsischen Emsland ist seit jeher geprägt von einer starken landwirtschaftlichen Tradition. Fruchtbare Böden, moderne Infrastruktur und engagierte Betriebe machen Dörpen zu einem bedeutenden Standort für die Agrarwirtschaft.
Ackerbau und Tierhaltung – das Rückgrat der Landwirtschaft
Die landwirtschaftlichen Hauptzweige in der Region sind der Ackerbau und die Tierhaltung. Der Anbau von Mais, Getreide und Silagepflanzen prägt das Landschaftsbild. Diese Kulturen dienen größtenteils als Futtergrundlage für die zahlreichen Tierhaltungsbetriebe, die Schweine, Rinder und Geflügel züchten. Die Nähe zu Futterwerken wie dem Raiffeisen Kraftfuttermittelwerk Dörpen sichert die Versorgung und stärkt die regionale Wertschöpfungskette.
Energie vom Acker – Biogas als Zukunftszweig
Ein wachsender Wirtschaftszweig ist die Biogasproduktion. In und um Dörpen werden zahlreiche Biogasanlagen betrieben, die organische Reststoffe und Energiepflanzen effizient in Strom und Wärme umwandeln. Diese Entwicklung bietet nicht nur neue Einkommensquellen für Landwirte, sondern trägt auch zur nachhaltigen Energieversorgung der Region bei.
Landwirtschaft im Einklang mit Natur und Umwelt
Die Umgebung von Dörpen ist reich an Naturschutzgebieten, darunter das Neuheeder Moor und das Wilde Moor. Die Landwirtschaft steht hier im Spannungsfeld zwischen Nutzung und Schutz. Viele Betriebe beteiligen sich an Moorrenaturierungsprojekten, extensiver Grünlandbewirtschaftung und Umweltprogrammen, um Natur und Landwirtschaft in Einklang zu bringen.